
Hämorrhoidalleiden oder fälschlicherweise Hämorrhoiden genannt können am Anfang noch mit
diversen Hausmitteln behandelt werden. Für viele Menschen stellt diese Erkrankung noch immer
ein absolutes Tabuthema dar, obwohl mittlerweile bekannt ist, dass sie ziemlich weit verbreitet
ist. Wenn sich die Hämorrhoiden Erkrankung im Anfangsstadium befindet, kann man sich noch mit
verschiedenen Hausmitteln behelfen. Vorher sollte man aber auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen, der
die Diagnose bestätigt und den Schweregrad der Erkrankung besser einschätzen kann.
Was tun gegen Hämorrhoiden?
Das fragen sich viele Betroffene. Ist die Veränderung der Hämorrhoiden noch ganz am Anfang,
verursachen sie also noch keine Schmerzen, wird es sicherlich leichter sein, die Hämorrhoiden ohne
Medikamente zu behandeln. Wichtig ist, dass der Stuhlgang weich ist und die Darmentleerung keine
Probleme verursacht. Außerdem ist es wichtig, dass der Schließmuskel gut funktioniert. Wie jeder
Muskel, lässt sich der Schließmuskel ebenfalls trainieren. Und das auch noch völlig unbeobachtet.
Dazu muss man nur den Schließmuskel fest zusammenziehen und nach ein paar Sekunden wieder
loslassen. Diese Übung sollte man etwa 30-mal wiederholen, und zwar 3-4-mal am Tag. Auch auf
der Toilette sollte man sich Zeit lassen. Unnötiges Drücken und Pressen ist unbedingt zu vermeiden.
Normalerweise entleert sich der Darm von alleine. Drücken führt nur zu einer Vergrößerung der
Blutgefäße und kann Hämorrhoiden begünstigen.
Hämorrhoiden behandeln umfasst noch mehr
Sind die Beschwerden noch am Anfang mit Afterjucken beispielsweise, sollte viel Wert auf die
Hygiene nach dem Toilettengang gelegt werden. Idealerweise kann man sich „danach“ über einem
Bidet mit lauwarmem Wasser reinigen. Geht das nicht, sollte man auf weiches Toilettenpapier achten
und weitgehend auf feuchtes Toilettenpapier verzichten, da dies durch die Duftstoffe zusätzlich die
Schleimhaut reizen kann. Auch Abtrocknen sollte man sich nur mit einem schön weichen Handtuch.
So wird eine zusätzlich Reizung vermieden.
Weitere Hausmittel gegen Hämorrhoiden
Bereiten die Hämorrhoiden schon mehr Beschwerden, also zum Beispiel ein Jucken und Brennen
in der Afterregion, so kann man sich eine Salbe selbst anrühren, die bei Bedarf aufgetragen wird
und einige Minuten einwirken muss. Die Salbe besteht zur Hälfte aus Ringelblumensalbe und zur
Hälfte aus Honig. Auch Sitzbäder mit Eichenrindenextrakt oder Quarkkompressen sind ein wirksames
Hausmittel gegen Hämorrhoiden. Werden die Beschwerden trotz aller Vorsicht schlimmer, treten
stärkere Blutungen auf oder verschlimmern sich Brennen und Jucken, sollte man einen Arzt um Rat
fragen. In der Apotheke gibt es wirksame Salben, die nach jeder Darmentleerung direkt in den Darm
eingeführt werden und die Beschwerden spürbar lindern.
Neben einer Ernährungsumstellung auf eine abwechslungsreiche ballaststoffhaltige Kost und
viel Flüssigkeitsaufnahme gibt es noch mehr Möglichkeiten aktiv etwas gegen Hämorrhoiden
zu tun. Bewegung hilft ebenfalls. Sie bringt nicht nur den Darm in Schwung und hilft gegen
Verstopfung. Darüber hinaus stärkt sie auch die Muskulatur des Körpers, auch Schließmuskulatur und
Beckenbodenmuskulatur. Allerdings ist nicht jede Sportart gleich gut geeignet. Handball, Volleyball
oder Basketball, also alle Sportarten, bei denen auch gesprungen wird, sind schon mal nicht geeignet.
Dabei wird nämlich der Beckenboden stark belastet, was zu einer Verschlimmerung der Beschwerden
führen kann. Viele andere Sportarten, die sehr schonend sind, wie Schwimmen, Walken, Nordic
Walking oder Pilates sind jedoch gut zur Prophylaxe und auch zur Behandlung von Hämorrhoiden
geeignet.

Deckt zu 100% meine Erfahrungen.
Nancy.R
Danke für das teilen der Information! Hat mir sehr geholfen!
Grüße, David
Hast du noch mehr Informationen dazu ?